Denis Kaliberda (Generali Haching) im Interview

Zwischen Saisonende und U21-WM-Qualifikation trat Denis Kaliberda, der kommende Saison im Hachinger Dress wirbeln wird, zu seiner ersten Kurzvisite in der Generali Sportarena an. Zu zwei Trainingseinheiten weilte Hachings neuer Annahme-Außen-Spieler in der Disco der Liga. Dabei nutzte er die Gelegenheit und stand Rede und Antwort im Interview:

ag: Herzlich Willkommen in der Generali Sportarena, Denis. Wieso hast du dich für Generali Haching entschieden?

Denis Kaliberda: Haching hat eine gute Mannschaft. Haching war in der Hauptrunde, meiner Meinung nach, das beste und konstanteste Team. Zudem gefällt mir das Umfeld hier richtig gut. Da hab ich ja schon einiges kennen gelernt. Zudem kam mir ein Wechsel nach 7 Jahren in Berlin gerade recht. Es ist ein willkommener Tapetenwechsel.

ag: Wie lauten deine persönlichen Ziele für die Saison 2009/2010?

Denis Kaliberda: Das ist eigentlich ganz einfach: Ich will im Training mein Bestes geben um dann so viel zu spielen wie möglich.

ag: Zuletzt warst du zwei Jahre beim VCO Berlin aktiv. Wie waren die Erfahrungen in der 1. Bundesliga letzte Saison?

Denis Kaliberda: Am Anfang war es natürlich eine Herausforderung gegen die großen Vereine zu spielen. Aber wir sind dann gegen Saisonende immer besser geworden und haben einige richtig gute Spiele gemacht.

ag: Wie schätzt du dich als Spielertyp selbst ein?

Denis Kaliberda: Auf dem Feld bin ich eher ruhiger. Schließlich kann es nur einen Max Günthör in der Bundesliga geben. Im Training kann das aber auch mal ganz anders aussehen.

ag: In der abgelaufenen Spielzeit warst du mit Platz 12 der besten Angreifer erfolgreicher als Sebastian Schwarz und Eugen Bakumovski. Wie zufrieden bist du damit?

Denis Kaliberda: Das muss man relativieren. In Berlin haben wir sehr viel über Christian Fromm und mich gespielt. Da macht man dann automatisch mehr Punkte. Deswegen steht man zwar am Ende mit mehr erzielten Punkten da. Aber deswegen ist man noch lange nicht der bessere Angreifer. Die großen Teams wie Haching spielen viel variabler über alle Positionen. Da bekommen die Außen eben weniger Punktchancen.

ag: Woran willst du kommende Saison arbeiten?

Denis Kaliberda: Mir fehlte bisher die Konstanz bis zum Ende. Da muss ich mich verbessern. Zudem muss ich weiter an meiner Annahme arbeiten. Und ich will lernen, auch die schwierigen Situationen zu lösen.

ag: Wie hast du den Zweikampf zwischen Generali Haching und dem VfB Friedrichshafen diese Saison aus Berlin wahrgenommen?

Denis Kaliberda: Haching war in der Hauptrunde das dominierende Team. Sie hatten eine sehr gute Statistik gegen die Top-Teams. Friedrichshafen war dann zum Saisonende auf den Punkt auf dem höchsten Leistungsniveau. Man hat dann in der Finalserie ein wenig das Erfahrungsdefizit der Hachinger gesehen. Aber ich hab trotzdem Generali Haching die Daumen gedrückt und mitgefiebert.

ag: Generali Haching hat ja vor allem als geschlossene, verschworene Truppe überzeugt. Wie war das in Berlin beim VCO?

Denis Kaliberda: Wir kennen uns alle schon lange. Teilweise seitdem ich 10 Jahre alt bin. Da versteht man sich natürlich und kennt die anderen Spieler sehr gut. Aber nach einer so langen Zeit hat natürlich die Abwechslung gefehlt.

ag: Hattest du schon Gelegenheit deine neuen Mannschaftskollegen kennen zu lernen?

Denis Kaliberda: Kennen lernen ist zu viel gesagt. Marco Liefke konnte ich damals zu seinen SCC-Zeiten einmal kennen lernen. Aber sonst kenne ich die Mannschaft nur von kurzen Smalltalks und natürlich vom Namen her.

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