Roy Friedrich wechselt vom VC Leipzig nach Unterhaching

Zusammen mit Jan-Paul Günther bildete er in der abgelaufenen Spielzeit das Mittelblockerduo beim VC Leipzig: Roy Friedrich. Dabei versäumte Friedrich keinen einzigen Satz, wurde von Trainer Busse in allen 88 Abschnitten, die Leipzig ausspielte, eingesetzt. Der VCL beendete die Saison auf einem Abstiegsplatz, der Verein ging in die Insolvenz. Trotzdem verabschiedete sich Friedrich mit seiner alten Mannschaft mit erhobenen Köpfen durch ordentliche Leistungen zum Saisonabschluss von den deutschen Volleyballfans.

Zum Lernen in die Generali Sportarena

Ab der kommenden Spielzeit bricht nun eine neue Ära für den 21-Jährigen an. “Ich freue mich schon sehr auf Unterhaching. Das ist der Beginn eines neuen Lebensabschnittes für mich.”, sagt Roy Friedrich zum Einstand. Viel lernen will der in Karl-Marx-Stadt geborene Friedrich in der kommenden Saison: “In Unterhaching werde ich sehen, welchen Sprung nach vorne ich noch machen kann.”

Somit wird es nächste Saison auch wieder ein Mittelblocker-Trio in der Generali Sportarena zu sehen geben. Nachdem es in der vergangenen Spielzeit mit Max Günthör und Armin Dewes nur zwei klassische Mittelblocker im Aufgebot der Oberbayern gab, stößt nun Roy Friedrich zum Kader.

“Ich habe nichts bereut”

Das Kapitel in Leipzig ist für den gebürtigen Sachsen indes beendet. 2008 kam er von A10 Netzhoppers Königs Wusterhausen nach Leipzig. Davor war er bereits von 2005 bis 2007 beim VCO Berlin aktiv. Sportlich gesehen verlief die vergangene Saison alles andere als optimal für Friedrich und den VCL. Unmittelbar nach dem Saisonstart war dem Hachinger Neuzugang klar, dass man diese Saison wohl um den Klassenerhalt kämpfen muss. Als dann gegen Saisonende die finanziellen Probleme des Vereins publik wurden, zweifelte Friedrich an seiner Entscheidung: “Ich dachte damals, dass es ein Fehler war, nach Leipzig gegangen zu sein. Aber mittlerweile bereue ich die Entscheidung keinesfalls.”

Ab August in Bayern mit Blick nach vorn

Erst Mitte August kommt Friedrich dann nach Oberbayern. Bis dahin beendet der 21-Jährige noch sein freies soziales Jahr in Leipzig. Mit viel Enthusiasmus und Freude blickt der zweite Hachinger Neuzugang der Saison 2009/2010 entgegen: “Es wird eine sehr aufregende Zeit für mich.”. Voller Ehrgeiz verrät er seine persönlichen Ziele für die nächste Saison: “Ich will ins Meisterschafts- und Pokalfinale.”, setzt sich Friedrich als Ziel.

Mit seinen 2,02 m Körperlänge passt Friedrich hervorragend ins Konzert der Großen nach Unterhaching: Neben Marco Liefke (2,08 m), Armin Dewes (2,12 m) und Max Günthör (2,08 m) wird Friedrich der vierte Spieler der Oberbayern sein, der größer als 2 m ist. Zudem bleibt Haching-Coach Paduretu mit der Verpflichtung Friedrichs seinem Erfolgsrezept treu: Junge und talentierte Spieler komplettieren den Generali-Kader.

In jedem Satz dabei

In der abgelaufenen Saison avancierte er neue Hachinger Mittelblocker zum erfolgreichsten Blockspieler des VC Leipzig. 51 Mal hieß es Endstation Roy Friedrich für die gegnerischen Angreifer. Damit beendete er die Saison auf Platz 8 der besten Blockspieler der Bundesliga. Und auch bei den erfolgreichsten Topscorern der Liga reihte sich Friedrich unter den Top 20 ein. Dabei ließ er gestandene Bundesliga- und Nationalspieler wie Jiri Popelka (SCC Berlin), Idi (VfB Friedrichshafen), Marcus Böhme (SCC Berlin) oder auch Max Günthör hinter sich.

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